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Wie
der Sachsengang zum Namen kam!
Um das Jahr 800 siedelte Karl der Große hier, an einem der zahlreichen
Donauarme, aufständische Sachsen an.
Sie nennen die von zwei Donauarmen umgebene Insel „Am Sachsengang“.
Dies bezeichnete die Lage der Ansiedlung an einem „Gang“
und erzählt von der Herkunft der Bewohner aus dem Sachsenland.
Das Gebiet um den Sachsengang zählt wohl zu den ältesten,
von Menschen besiedelten Gebieten Österreichs.
Funde lassen sich bis zur Steinzeit zurückführen. Die am Sachsengang
errichteten Dörfer wurden in Ufernähe gesetzt, um jede Annäherung
von Fremden rechzeitig abwehren zu können. Bald bildeten die einzelnen
Orte Bastionen einer ziemlich gut abgesicherten Insel, mit der Enzersdorfer
Burg, die vom Freisinger Bischof Otto I. errichtet worden war, als
sichere
Zuflucht.
Der Name der Insel veränderte sich im Laufe der Zeit zu „Sachsengang“
Ein Schloss Sachsengang, welches sich heute in Oberhausen befindet,
war einst die älteste Festung am nördlichen Donauufer. Die
Burg hatte strategische Bedeutung da das Umland sich durch die Donauregulierung
von 1875 völlig verändert hat.
Die Burg Sachsengang spielte in den Marchfeldschlachten von 1809 ein
letztes Mal eine entscheidende Rolle, nach dem grandiosen Sieg über
Napoleon am Asperner Feld, versuchten hier die Soldaten des 1. und 7.
Jägerbataillons unter französischen Truppen zur Schlacht
von Deutsch Wagram vergebens zu verhindern.
Der Name Sachsengang ist der Gegend geblieben und somit hat auch das
Hotel diesen Namen „Am Sachsengang“ übernommen.
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